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IP Schutzarten

International Protection Codes nach DIN EN 60529/VDE 0470-1

Bei vielen industriellen Anwendungen müssen elektrische/elektronische Geräte, wie z. B. Maschinen, Schaltschränke und Anlagen unter erschwerten Umweltbedingungen über viele Jahre sicher arbeiten. Hierfür muss unter anderem das Eindringen von Fremdkörpern (z. B. Staub) und Flüssigkeiten (z. B. Wasser/Öle) in das Innere der Geräte verhindert werden.


Die IP Schutzart, definiert nach EN 60529 / VDE 0470-1, gibt die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln für spezifische Umgebungsbedingungen an. Die gängigsten Schutzarten reichen von IP00 (kein Schutz) bis IP66/IP68 (staub- und wasserdicht). Prüfverfahren für die IP-Schutzarten versuchen, gängige Fehlermöglichkeiten nachzubilden.


WICHTIG: Die Annahme, IP Schutzarten würden konsequent aufeinander aufbauen, d. h. die höhere Schutzart schließt die niedrigere Schutzart mit ein, stimmt nicht. Vor allem bei der 2. Kennziffer (Flüssigkeit) unterscheidet man zwischen „tropf-/spritz-/strahlwassergeschützt“ (IPX1 - IPX6) und „wasserdicht bei Untertauchen“ (IPX7 - IPX8). Beispiel: Ein Gehäuse oder eine Kabeldurchführung mit Schutzart IP68 ist zwar staubdicht und bietet Schutz bei Untertauchen (bis 1 m Tauchtiefe), ist aber nicht zwingend gegen starkes Strahlwasser geschützt (z. B. IP66). Produkte mit IP66 sind wiederum nicht automatisch für Unterwasseranwendungen geeignet.

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